Entscheidungen des Ältestenrates/der Gemeinde

Der Ältestenrat

Der Ältestenrat besitzt viel Macht in dieser kleinen Gemeinde. Er wacht über die Einhaltung der Regeln und entscheidet über Strafen bei Zuwiderhandlungen. So auch im Fall von Bess.

Eine der Vorschriften der Glaubensgemeinde lautet, dass keine Frau das Wort in der Kirche zu erheben hat. Als Bess nach dem Überfall auf dem Schiff mit ihrer zerrissenen Kleidung, den zerwühlten Haaren und unter Schock stehend die Kirche betritt und die Worte des Pfarrers anzweifelt, verstößt sie gegen diese Regel. Der Ältestenrat beschließt daraufhin Bess aus der Geminde auszuschließen. Für sie bedeutet dies wie eine Geächtete behandelt zu werden. Niemand darf mit ihr sprechen, niemand darf sie bei sich aufnehmen. Sie existiert nicht mehr für die Dorfbewohner. Der Ältestenrat entschließt sich zu dieser Entscheidung, obwohl bewusst ist, dass Bess dieser Situation nicht gewachsen ist (vgl.: 02:00:35-02:01:47).

Die Gemeinde

Die Dorfbewohner der Gemeinde halten an den strengen Regeln des Ältestenrats fest und leben danach ohne seine Entscheidungen zu überprüfen oder gar zu hinterfragen. Auch als Bess aus der Gemeinde verstoßen wird, nehmen sie dieses Urteil bereitwillig an, obwohl Bess eine sehr hilfsbereite und liebenswürdige Person war und viel gemeinnützige Arbeit im Dorf verrichtet hat.